eine lange Liv

Da es ja nun im Norden ziemlich kalt geworden ist, habe ich meinen Plan aus dem Frühjahr, nämlich eine langärmelige Liv zu nähen, wieder aufgegriffen und die längst abgepausten Schnittteile auf dem ebenfalls lange liegenden Jersey aufgelegt.

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Dabei habe ich (wieder) festgestellt, daß das Kopfbild nicht immer dem Ergebnis entsprechen muß… Um es noch ein wenig aufzupeppen, habe ich – inspiriert durch das www – die Idee gehabt, durch Aufnäher, wie man sie auf Kaufshirts findet, aufzuhübschen.

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Passend zum gemusterten Stoff habe ich eine Wolke gezeichnet, mit der Öse und nem Alphabetstich verziert und mit 3fachem Geradstich auf das Shirt aufgenäht. Ich habe jeweils Stickvlies untergelegt.
Ähnlich ist der Jerseystreifen am Saum angebracht.

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Fazit: Liv ist was für mich, aber kein Selbstgänger, wie ich aufgrund des Kurzarmshirtes dachte. Ich möchte nächstes Mal den Ausschnitt verkleinern, die Ärmelweite leicht erweitern und die Taille verschmälern.

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Schnitt: Pattydoo Liv
Stoff: Jersey von Stoff und Stil
Anpassungen: keine*, lediglich Verzierung
Verlinkt bei Rums #43

* Da muß ich an Manu denken, die fragte, ob wir einen Schnitt erst anpassen oder erstmal nähen und dann anpassen. Ich nähe wohl erstmal… Zumindest noch.

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Nelly. Mein neuer Hoodie.

Bereits im Juli habe ich den tollen Glitzer-Sternen-Sweat gekauft. Der ist sowas von weich, innen wie außen. Dann habe ich lange überlegt, welchen Hoodieschnitt ich nähe und mich schon für Lynn von Pattydoo entschieden (obwohl Viele da ein Größenfindungsproblem haben und der Schnitt nicht tailliert ist). Da brachte Ina kürzlich einen neuen Hoodieschnitt namens „Nelly“ heraus. Tailliert, mit Kapuze oder Tube-Kragen. Außerdem mit der Möglichkeit zu patchen oder einfach einen normalen Hoodie zu nähen. Perfekt!

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Also Schnitt gekauft… und sich über 87 Seiten erschrocken. Ich habe dann nur das ausgedruckt, was ich benötige.

Als nächstes habe ich mich über 2,75 Meter Stoff erschrocken. Ich hatte natürlich passend zur „Lynn“ gekauft und nun Bedenken, daß es nicht reicht.

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Als ich alles ausgedruckt, die Größe bestimmt und alles abgepaust habe, habe ich alles auf den Stoff aufgelegt und siehe da, ich habe sogar noch etwas Stoff über. Also, unter der Voraussetzung, daß man Bündchenstoff extra (nicht zwingend notwendig, es bleibt genug übrig) und Kapuzenfutterstoff hat (Jersey), reichen 1,80 m Sweatstoff dicke.

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Genäht habe ich die Variante mit aufgesetzter Kängurutasche. Zusätzlich habe ich den Ösenbereich mit einem Jerseyquadrat verstärkt.

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Für die Kängurutasche gibt es bei Pattydoo noch eine Anleitung. Grundsätzlich sind aber auch Knipse bzw. Markierungspunkte im Schnittmuster vorgesehen. Die Punkte habe ich mir mit Schneidertacks markiert.

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Der Schnitt sitzt an mir gut. Ggfs. könnte man obenrum noch eine Nummer kleiner wählen, aber dazu müßte ich das Schnittmuster anpassen (Birnenform) und außerdem mag man ja vielleicht nochmal etwas drunterziehen. Ich werde diesen Pulli auf jeden Fall nochmal nähen. Auch die Teilung finde ich fantastisch, prima für Resteverwertung. Das muß alles ausprobiert werden. 🙂

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Schnitt: Nelly von Pattydoo
Stoff: Sweatstoff mit Glitzersternen, Bündchenware, Jersey
Verlinkt bei Rums.

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Bowie 2.0

Meine erste Bowie (Handytasche) nach Pattydoo ist dann doch schon 3 Jahre in Benutzung. So lange kam mir das gar nicht vor…

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Sie hat schon deutliche Gebrauchsspuren und Stoffverschleißspuren, so das eigentlich schon lange für Ersatz gesorgt werden müßte. Nun war es endlich soweit.

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Ich habe dieses Mal die Variante ohne Schleife, aber mit Teilung genäht.

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Genutzt habe ich Stoffe, die auf dem Stapel „für das richtige Projekt“ lagen. Was natürlich Blödsinn ist. Und nun freue ich mich täglich über meine neue Handytasche.

Schnittmuster: Bowie von Pattydoo
Anpassungen: Variante mit Unterteilung
verlinkt bei RUMS.

Betty trifft Tula

Ina von Pattydoo hat ihr Schnittmuster für die Messenger Bags im August 2013 veröffentlicht. Ist das wirklich schon so lange her? Ich weiß noch, daß ich im Stoffladen in der Nähe etwas Zubehör gekauft habe. Der hat im Frühjahr 2014 geschlossen. Irgendwann dann habe ich bei Stoff & Stil noch passendes Baumwollleinen gekauft. Und seitdem lag hier alles rum und lagerte vor sich hin.

meine

meine

Details

Details

Kürzlich habe ich dann endlich das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengesetzt. Kurz danach habe ich dann auch alles zugeschnitten, es war ja alles da.

Gurtband

Gurtband

aufgehängt

aufgehängt

Schließlich habe ich dann auch angefangen zu nähen. Und dabei habe ich mich einmal mehr gefragt, wieso ich so lange gewartet habe. Die Antwort ist vermutlich immer die Gleiche: es gibt einfach zu viel, was ich machen möchte. Es fühlt sich – wie immer – unheimlich gut an, dieses Projekt endlich in Angriff genommen zu haben.

innen

innen

Ergänzt habe ich eine Art Karabinerhaken, um das Schlüsselbund ggfs. dort zu befestigen.

Ich habe außerdem, weil ich keinen Canvas für außen hatte, den Innenstoff mit H630 verstärkt. Ich habe auch keinen laminierten Stoff verwendet. Aber mit Decovil light und H630 ist der Stand gut vorhanden.

Details

Details

Die Tasche selbst ist – nicht zuletzt dank des Videos – relativ leicht und zügig zu nähen. Ich habe hier zwei kleine Mäuse, die auch eine Tasche haben wollen. Was Linnea nicht weiß: seit Jahren liegt hier bereits Stoff – auch von Tula Pink – für sie herum. Nur für Erik muß ich noch etwas besorgen. Aber ich bin sicher, da findet sich etwas.

Zu RUMS, ist ja für mich, hat es die Tasche nicht geschafft, weil ich immernoch krank bin…